Blutegeltherapie in meinen Praxis- und Therapieräumlichkeiten in Essen und Bochum

Als Heilpraktikerin in Essen und Bochum arbeite ich auch mit Blutegeln. Diese Therapie ist eine der ältesten überhaupt und hat ein enorm breites Anwendungsspektrum – von Schmerzzuständen bis hin zu psychischen Erkrankungen (v.a. depressive Verstimmungen).

Die Blutegel-Therapie gehört zu den ausleitenden Verfahren:

Als Heilpraktikerin mit Praxis-/Therapieräumlichkeiten in Essen und Bochum nutze ich in meinen Behandlungen auch Blutegel – schließlich ist der Blutegel der Medicus aus dem Teich: Außerdem handelt es sich bei Blutegeln um Verwandte des Regenwurmes. Sie wurden schon seit Jahrtausenden und werden immer noch überall auf der Welt z.B. zur Behandlung von Gicht und Bluthochdruck aber auch bei einer Vielzahl von weiteren Erkrankungen eingesetzt. Was häufig nicht so bekannt ist: auch eine systemisch auf den Körper wirkende Behandlung ist z. B. bei psychischen Störungen wie depressiven Verstimmungen möglich und häufig sinnvoll. Ich berate Sie gerne, ob eine Blutegeltherapie bei Ihnen eine sinnvolle (begleitende) Behandlungsmöglichkeit darstellt. Häufig reicht eine einzige Behandlung, manchmal sind mehrere Behandlungen in bestimmten Intervallen nötig. Leider lässt sich die nötige Häufigkeit der Behandlung nicht immer vorhersagen.

Durch den kleinen Biss des Egels gelangen viele bioaktive Wirkstoffe in den menschlichen Körper, die u. a. antiödematös, antientzündlich und schmerzlindernd wirken. Viele Studien belegen die Wirksamkeit bei diversen Erkrankungen, bei anderen Erkrankungen handelt es sich um Behandlungen aus der überlieferten Volksmedizin und damit sind diese dann nicht wissenschaftlich abgesichert.

Ein Blutegel saugt etwa 10-15 Milliliter Blut, danach fällt er von selbst ab. Die Wunde blutet noch mehrere Stunden nach, was therapeutisch auch so erwünscht ist. Dieses Nachbluten entspricht einem „kleinen Aderlass“.

Das im medizinischen Blutegel enthaltene Hirudin wirkt ähnlich wie Heparin, ist jedoch sehr gut verträglich. Viele weitere wirksame Stoffe gelangen durch den Speichel des Egels in den menschlichen Blutkreislauf, es ist eben – wie so oft in der Naturheilkunde – diese ganz spezielle Zusammensetzung als Ganzes, die die gewünschte Wirkung hervorruft. Eine klassische Indikation bei Männern und Frauen für die Blutegel-Therapie sind Venenerkrankungen (Krampfadern) sowie Erkrankungen am Bewegungsapparat (z. B. Muskelverspannungen, Bandscheibenerkrankungen) bzw. an den Gelenken (v. a. Arthrosen) und weitere Indikationen ergeben sich aus dem Formenkreis der rheumatischen Erkrankungen (u. a. Psoriasisarthritis). Eine systemische Blutegeltherapie bei Morbus Parkinson kann ebenfalls angezeigt sein. Eine Therapie mit den Egeln wirkt in vielen Fällen angenehm stimmungsaufhellend. Sprechen Sie mich an, ich berate Sie gerne.

Tipp für Sportler:

Die Blutegeltherapie gilt (noch) als „Geheimtipp“, ohne auf der Dopingliste zu stehen (z. B. bei wiederkehrenden/akuten Verletzungen) – leider ist das bei vielen Sportlern unbekannt

Bitte sprechen Sie mich an, wenn Sie denken, dass eine Blutegel-Therapie bei Ihren Beschwerden helfen könnte. Nach einer gründlichen Anamnese und Abklärung aller weiteren Faktoren bespreche ich mit Ihnen die weitere Vorgehensweise und erwäge, ob diese Behandlungsmethode für Sie sinnvoll ist.

Medizinische Blutegel werden in streng kontrollierten Farmen gezüchtet.

Durch diese Maßnahme kann man die Übertragung von Infektionskrankheiten vermeiden. Aus hygienischen Gründen dürfen Blutegel selbstverständlich nur einmalig verwendet werden.

Ich beziehe meine Blutegel bei der Biebertaler Blutegelzucht, wo sie unter sehr strengen hygienischen Bedingungen gezüchtet und gehalten werden. Im Anschluss an die Behandlung sende ich sie in einer Spezialverpackung zurück. Dadurch müssen die Tiere nicht von mir getötet werden – das würde ich nicht übers Herz bringen. Nach einer Quarantänezeit, in der sie durch ein Unternehmen der Lebenshilfe versorgt werden, wird den Egeln ein Weiterleben in einem „Rentnerteich“ ermöglicht.

Für eine Blutegel-Therapie sollten Sie reichlich Zeit einplanen.

Blutegel dürfen nicht manuell entfernt werden, und die kleinen Kerlchen brauchen für ihre Arbeit Ruhe. Sehr helles Licht mögen sie auch nicht, und auch auf Düfte reagieren die Egel sensibel. Daher bitte ich meine Patienten, bereits zwei Tage vor der geplanten Behandlung auf parfümierte Seifen, stark duftende Gewürze im Essen (z. B. Knoblauch) etc. zu verzichten. Raucher werden gebeten möglichst lange vor einer geplanten Behandlung nicht mehr zu rauchen.

Die Behandlungszeit richtet sich danach, wie lange die bei Ihnen angesetzten Egel saugen. Das können 30 Minuten oder auch 2 Stunden sein – es sind eben Tiere, die keine Rücksicht auf menschliche Terminkalender nehmen.  Wenn sie „fertig“ sind, dann fallen sie ab und haben ihre wundervolle Arbeit erledigt.

In den meisten Fällen setze ich 4-8 Blutegel an.

Im Durchschnitt saugt jeder Egel 10 ml Blut, anschließend blutet die kleine Wunde noch mehrere Stunden nach – das ist so gewünscht. Aus diesem Grund wird ein saugfähiger Verband angelegt, der am nächsten Tag ggf. durch ein kleines Pflaster ersetzt wird. Eine evtl. auftretende zu starke Nachblutung stoppe ich mit einem Druckverband.

Kontraindikationen:

Leider kann die Blutegel-Therapie nicht bei jedem Patienten angewendet werden. Kontraindikationen sind z. B.:

  • Blutgerinnungsstörungen
  • Einnahme von Immunsuppressiva / erhebliche Immunschwäche
  • Schwere chronische Erkrankungen
  • Bekannte Allergie gegen Blutegel-Inhaltsstoffe

Die Kosten für eine Blutegel-Therapie betragen – wegen der unkalkulierbaren Zeit, die sie beansprucht:

Blutegelbehandlung 175 € – Zeitaufwand bis zu 3 Stunden
zzgl. 15 €/Egel (meist 4-8) – Kosten für die Rücksendung sind bereits enthalten

Nehmen Sie gerne Kontakt zu mir auf!

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