Blutegeltherapie kann bei vielen Schmerzzuständen helfen!

Als Heilpraktikerin in Essen und Bochum arbeite ich mit verschiedenen Therapieverfahren zur Schmerzbehandlung – z. B. mit dem Baunscheidt-Verfahren, Schröpfen und auch mit Blutegeln. Die Blutegeltherapie ist eine der ältesten überhaupt und hat ein enorm breites Anwendungsspektrum – von Schmerzzuständen bis hin zu psychischen Erkrankungen (v.a. depressive Verstimmungen).

Die Blutegel-Therapie gehört zu den ausleitenden Verfahren und ist schon sehr alt:

Als Heilpraktikerin mit Praxis-/Therapieräumlichkeiten in Essen und Bochum nutze ich in meinen Behandlungen auch Blutegel – schließlich ist der Blutegel der Medicus aus dem Teich: Der Blutegel ist ein Verwandter des des Regenwurmes (Ringelwurm). Sie werden schon seit Jahrtausenden überall auf der Welt zur Behandlung verschiedenster Erkrankungen eingesetzt. Was nicht so bekannt ist: auch eine systemisch auf den Körper wirkende Behandlung ist z. B. bei depressiven Verstimmungen und auch bei der Parkinson-Erkrankung möglich und häufig sinnvoll. Ich berate Sie gerne, ob eine Blutegeltherapie bei Ihnen eine sinnvolle (begleitende) Behandlungsmöglichkeit darstellt. Die Behandlung ist meist sehr gut verträglich und führt oft schon nach wenigen Sitzungen zu spürbarer Erleichterung.

Durch den kleinen Biss des Egels gelangen viele bioaktive Wirkstoffe in den menschlichen Körper, die u. a. antiödematös, antientzündlich, stimmungsaufhellend und schmerzlindernd wirken. Viele Studien belegen die Wirksamkeit bei diversen Erkrankungen, bei anderen Erkrankungen handelt es sich um Behandlungen aus der überlieferten Volksmedizin und damit sind diese dann nicht wissenschaftlich abgesichert.

Klassische Indikationen für die Blutegel-Therapie sind

  • Venenerkrankungen (Krampfadern)
  • Erkrankungen am Bewegungsapparat (z. B. Muskelverspannungen, Bandscheibenerkrankungen)
  • Arthrosen
  • rheumatische Erkrankungen (u. a. Psoriasisarthritis)
  • neurologische Erkrankungen
  • systemische Behandlung (z. B. Morbus Parkinson, psychische Erkrankungen)

Eine Therapie mit den Egeln wirkt in vielen Fällen angenehm stimmungsaufhellend. Sprechen Sie mich an, ich berate Sie gerne.

Tipp für Sportler:

Die Blutegeltherapie gilt (noch) als „Geheimtipp“, ohne auf der Dopingliste zu stehen (z. B. bei wiederkehrenden/akuten Verletzungen) – leider ist das bei vielen Sportlern unbekannt. Traditionell wird die Blutegeltherapie bei dem sog. Tennis- oder Golferellenbogen angewandt.

Bitte sprechen Sie mich an, wenn Sie denken, dass eine Blutegel-Therapie bei Ihren Beschwerden helfen könnte. Nach einer gründlichen Anamnese und Abklärung aller weiteren Faktoren bespreche ich mit Ihnen die weitere Vorgehensweise und erwäge, ob diese Behandlungsmethode für Sie sinnvoll ist.

Medizinische Blutegel werden in streng kontrollierten Farmen gezüchtet.

Durch diese Maßnahme kann man die Übertragung von Infektionskrankheiten vermeiden. Aus hygienischen Gründen dürfen Blutegel selbstverständlich nur einmalig verwendet werden.

Ich beziehe meine Blutegel bei der Biebertaler Blutegelzucht, wo sie unter sehr strengen hygienischen Bedingungen gezüchtet und gehalten werden. Im Anschluss an die Behandlung sende ich sie in einer Spezialverpackung zurück. Dadurch müssen die Tiere nicht von mir getötet werden – das würde ich nicht übers Herz bringen. Nach einer Quarantänezeit, in der sie durch ein Unternehmen der Lebenshilfe versorgt werden, wird den Egeln ein Weiterleben in einem „Rentnerteich“ ermöglicht.

Für eine Blutegel-Therapie sollten Sie reichlich Zeit einplanen.

Blutegel dürfen nicht manuell entfernt werden, und die kleinen Kerlchen brauchen für ihre Arbeit Ruhe. Sehr helles Licht mögen sie auch nicht, und auch auf Düfte reagieren die Egel sensibel. Daher bitte ich meine Patienten, bereits zwei Tage vor der geplanten Behandlung auf parfümierte Seifen, stark duftende Gewürze im Essen (z. B. Knoblauch) etc. zu verzichten. Raucher werden gebeten möglichst lange vor einer geplanten Behandlung nicht mehr zu rauchen.

Die Behandlungszeit richtet sich danach, wie lange die bei Ihnen angesetzten Egel saugen. Das können 30 Minuten oder auch bis zu 2 Stunden sein – es sind eben Tiere, die keine Rücksicht auf menschliche Terminkalender nehmen.  Wenn sie „fertig“ sind, dann fallen sie ab und haben ihre wundervolle Arbeit erledigt.

In den meisten Fällen setze ich 4-8 Blutegel an.

Im Durchschnitt saugt jeder Egel 10 ml Blut, anschließend blutet die kleine Wunde noch mehrere Stunden nach – das ist so gewünscht. Aus diesem Grund wird ein saugfähiger Verband angelegt, der am nächsten Tag ggf. durch ein kleines Pflaster ersetzt wird. Eine evtl. auftretende zu starke Nachblutung stoppe ich mit einem Druckverband.

Kontraindikationen:

Leider kann die Blutegel-Therapie nicht bei jedem Patienten angewendet werden. Kontraindikationen sind z. B.:

  • Blutgerinnungsstörungen
  • Einnahme von Immunsuppressiva / erhebliche Immunschwäche
  • Schwere chronische Erkrankungen
  • Bekannte Allergie gegen Blutegel-Inhaltsstoffe
  • Schwangerschaft / Stillzeit
  • zwei Wochen vor / nach einer (geplanten) Impfung

Das Baunscheidt-Verfahren

Das Baunscheidt-Verfahren wird auch als „Akupunktur des Westens“ bezeichnet. Es wurde im 19. Jahrhundert entwickelt und hat sich als wirksame Methode u. a. zur Schmerzlinderung etabliert. Es handelt sich um ein Verfahren, bei dem die Haut 0,5 – 1 mm tief mit einem Gerät gestichelt wird und anschließend wird ein spezielles Öl aufgetragen, das die Durchblutung fördert und das Immunsystem stimuliert.

Einsatzbereiche für das Baunscheidt-Verfahren:

  • Muskelverspannungen und -schmerzen
  • rheumatische Beschwerden
  • Nervenschmerzen
  • Kopfschmerzen und Migräne

Durch das Baunscheidtieren werden die Selbstheilungskräfte aktiviert.

Ganzheitliche Schmerztherapie in meiner Praxis in Essen

Ich kombiniere ganz individuell verschiedene Methoden in der Schmerztherapie, um die besten Ergebnisse für Sie zu erzielen. Jeder Patient ist mit seiner Schmerzsysmptomatik einzigartig. Am Anfang steht eine ausführliche Anamnese und eine individuelle Beratung.

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